| VORSITZENDE WÄHREND DER 40 JAHRE | |
|---|---|
| Adolf Massengeil | 1957 - 1962 |
| Herbert Leibner | 1962 - 1963 |
| Heinrich Probst | 1963 - 1964 |
| Adolf Massengeil | 1964 - 1971 |
| Christian Klimaschka | 1971 - 1972 |
| Fritz Schad | 1972 - 1979 |
| Günter Heyne | 1979 - 1989 |
| Peter Scholz | seit 1989 |
VEREINSCHRONIK 1957-1997
Aufgrund zahlreicher, mehrfach geäußerter
Wünsche aus der Zeppelinheimer Bevölkerung, eine Sportvereinigung ins
Leben zu rufen, taten sich im Sommer 1957 mehrere Bürger zu einem "vorbereitenden
Ausschuß" zusammen und mobilisierten die
Zeppelinheimer mit einer Einladung zu einer Gründerversammlung, die am 12.
Oktober 1957 im Saal des Gasthauses "Forsthaus Mitteldick" stattfand.
Mehrere Wochen vor der Einladung kursierten im damaligen
Gemeindebereich Listen, in die sich eintragen konnte, wer an der Gründung
eines Sportvereins interessiert war. Von seinerzeit 893 Einwohnern (laut
Statistik) trugen sich bereits 118 Personen ein.
Die Vereinsunterlagen weisen aus, daß
die Initiative zu der Gründung von den Herren Adolf Massengeil, Bernhard
Ritzel, Alfred Hessler, Alfred Meyer, Freddy Braner, Franz Neuland, Dr. Hübner, Helmut Heyne, Georg
Grenzebach, Alwin Bachmann, Fritz Haller und Adolf Kugler
ausging. Wenn an dieser Stelle vielleicht der eine oder andere Name nicht
genannt sein mag, so bittet der Verfasser dieser Chronik um Nachsicht, denn er
kann lediglich von den im Laufe der 40 Jahre ausgefertigten Protokollen
ausgehen. Ganz sicher ist jedenfalls, daß von
den im Gründungsjahr 1957 eingetretenen Mitgliedern 15 Personen der Turn-
und Sportgemeinde Zeppelinheim bis zum heutigen Tage die Treue gehalten haben.
Mehrere Gründungsmitglieder weilen leider nicht mehr unter uns. Gleich
nach Ausfertigung der Gründungsprotokolle betrug die Anzahl der aktiven
und passiven Mitglieder bereits 98 Personen.
Die Gründer gaben dem Verein den Namen "Turn- und
Sportgemeinde Zeppelinheim". Von insgesamt fünf Vorschlägen aus
der Versammlung erhielt dieser Name die meisten Votierungen. Als Vereinsfarben
wählten die Gründer blau-weiß.
Zum 1. Vorsitzenden des neuen Vereins wurde Herr Adolf
Massengeil gewählt, der dieses Amt 12 Jahre lang ausübte. Zweiter
Vorsitzender wurde Herr Alfred Hessler, 1.
Schriftführer Herr Franz Neuland, 2. Schriftführer Herr Helmuth
Heyne, 1. Kassenwart Herr Georg Grenzebach und 2. Kassenwart Herr Bernhard
Ritzel.
In seiner Ansprache wies Herr Massengeil seinerzeit auf die
Bedeutung des Sports hin und daß vor allem der
Jugend ein nützliches Betätigungsfeld für ihren natürlichen
Tatendrang geschaffen werden sollte.
Am 15. Januar 1958 wurden die Abteilungen Fußball,
Handball und Leichtathletik gegründet. Zum Fußball-Abteilungsleiter
wurde Herr Erich Bittner, zum Handball-Abteilungsleiter Herr Georg
Bartholomäus und zum Leichtathletik-Abteilungsleiter Herr Franz Stifter
ernannt.
Wie aller Anfang schwer ist, so mußte
zunächst einmal das Finanzielle ins Auge gefaßt
werden, denn ein Sportbetrieb kostete auch damals Geld. Der Winter 1957/58
wurde mit Silvester- und Karnevalsveranstaltungen überbrückt, die dem
Verein schon einen gewissen Fundus brachten. Die damalige Gemeindevertretung
unter Frau Bürgermeisterin Mathilde Rösch zeigte sich aufgeschlossen
und ermöglichte dem Verein durch einen ansehnlichen Geldbetrag einen recht
guten Start. Des weiteren gingen freiwillige Spenden
ein aus der Bevölkerung, so daß
allmählich mit dem Sportbetrieb begonnen werden konnte.
Die anfänglichen Trainingsstunden der Jugendlichen wurden
mangels Räumlichkeiten im Saal der Gaststätte "Forsthaus
Mitteldick" unter der Leitung von Herrn Bergemann und später von
Herrn Helmuth Klees durchgeführt.
Nun mußte ein Sportplatz her
für die drei gegründeten Sparten. Hier half der TUS die damalige
US-Besatzungsmacht. Man verhandelte seinerzeit mit Oberst Hammerle, Major Hardy
und Sergeant Sanders. Diese Herren veranlaßten,
ein als Müllabladeplatz genutztes Gelände hinter den Bahnhof mit
einer Planierraupe zu bearbeiten, und so entstand dann mit viel Mühen und
Bitten ein Sportplatz. Zwar ließ die Beschaffenheit des Platzes im Laufe
der Spielzeit zu wünschen übrig, da der feste Untergrund fehlte, aber
es konnte nun endlich mit dem aktiven Sport begonnen werden. Man mußte halt auf bessere Zeiten hoffen und auf
Erstellung eines anderen Platzes, weg von der Müllkippe, die auch nicht
ganz frei war von unangenehmen Gerüchen.
Wie alte Unterlagen ausweisen, führte die
Leichtathletik-Abteilung in der Folgezeit viele vereinsinterne Wettkämpfe
durch, und Fußballer und Handballer mischten in den Verbandsrunden mit.
Die Fußballer spielten in den ersten Jahren im Main-Tanus-Kreis
und belegten nach Abschluß der Runden oft den
3. oder 2. Tabellenplatz.
Den Handballern gelang 1961 sogar der Aufstieg in die
nächst höhere Spielklasse.
So wechselvoll das Leben ist, so ändert sich auch im
Vereinsgeschehen im Laufe der Jahre manches. Die Handballer konnten teils aus
beruflichen Gründen und teils durch Einberufung zur Bundeswehr keine
Mannschaft mehr melden und so wurde dann Ende 1961 der Spielbetrieb
eingestellt. In einer kleinen Gemeinde, die damals nicht einmal 1.000 Einwohner
zählte, war es schwer, Spieler zu ergänzen.
Aber es etablierte sich bald danach im Jahre 1962 eine
Faustballmannschaft auf Initiative der Sportfreunde Heinrich Kolb, Leo Sattler
und Dankmar Weimer, die durch guten Zusammenhalt und die Beständigkeit der
einzelnen Spieler im Laufe der Jahre sehr erfolgreich wurde.
Anfang des Jahres 1963 wurde eine Frauen- und
Kindergymnastikgruppe ins Leben gerufen. Die Leitung übernahm als
staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin Frau Hildegard Bach. Diese Sparte
erfuhr gleich einen großen Zuspruch. Zwar wußte
man oft nicht, wo die Gymnastikstunden abzuhalten seien, aber es fand sich
immer wieder ein Raum für das wöchentliche Training; mal in der
Schule, ein andermal in Privaträumen und später im 1966 eingeweihten
Bürgerhaus von Zeppelinheim.
Inzwischen wurde in Zeppelinheim viel gebaut und die
Bevölkerungszahl nahm zu; demzufolge auch die Mitgliederzahl der Turn- und
Sportgemeinde.
1965 kam auf Anregung von Sportfreund Peter Moses und
Sportfreund Hans-Jörg Bannmann die Abteilung Tischtennis dazu, die ihre
Übungsstunden und die Punktspiele ebenfalls im Bürgerhaus austragen mußte.
Daß dieser Zustand auf Dauer untragbar
war, sahen unsere Gemeindevertreter und damit auch unser seit 1964 amtierender
Bürgermeister, Herr Herbert Becker, wohl ein, denn ein Bürgerhaussaal,
der auch für festliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen sollte,
konnte kaum der geeignete Ort für die zunehmenden sportlichen
Aktivitäten sein. Hinzu kam noch, daß
unsere Fußballer nur noch auf fremden Plätzen spielen konnten, da
der alte Sportplatz zwischenzeitlich nicht mehr benutzbar war.
So nahmen denn unsere Gemeindevertreter den Bau einer
Sportanlage in Angriff. Es dauerte zwar noch einige Zeit, aber im Frühjahr
1971 war es dann endlich soweit - die Anlage konnte eingeweiht werden.
Von der FAG erhielten wir dankenswerterweise etwa zur gleichen
Zeit Fertigbauteile für unser heutiges Clubhaus auf dem Sportgelände,
dessen Innenausbau und Gestaltung zum größten Teil in Eigenarbeit
der Mitglieder und Gönner ausgeführt wurde. Maßgeblich beteiligt
an den vielen freiwilligen Arbeitsstunden waren unter anderem die Mitglieder
und Sportfreunde Philipp Schmidt, Heinz Bonn, Heinrich Kolb, Dankmar Weimer und
Herbert Passon.
Mittlerweile hatte die Damen- und Kindergymnastik einen so
großen Zuspruch erfahren, daß es Frau
Bach nicht mehr möglich war, alles alleine zu bewältigen.
Glücklicherweise war dann Frau Karin Scholz zur Stelle und übernahm
1976 die Kindergymnastik. Diese Abteilung wurde durch Frau Scholz noch durch
Jazz-Gymnastik erweitert.
Vordringliches Problem bei so vielen sportlichen
Aktivitäten war die Unterbringung der Sportler und Sportlerinnen in
geeigneten Räumen. Das sahen wohl auch die Gemeindevertreter ein und
nahmen den Bau einer Sporthalle in Angriff, auf die man schon seit Jahren
hoffte.
So auch die im Mai 1977 durch Herrn Manfred Gerneth
gegründete Abteilung Badminton, deren Sportart nur in einer Halle
ausgeübt werden kann.
Im Juni 1978 endlich wurde die Einweihung der Sporthalle
vorgenommen und die Badminton-Spieler konnten aktiv werden. Sportfreund Gerneth fungierte als Abteilungsleiter.
Da nunmehr alle Voraussetzungen für den Hallensport gegeben
waren, wurde auf Initiative von Sportfreund Helmut Lindner am 28. April 1979
die Wiedergründung der Handballabteilung
vollzogen. Die Leitung der Abteilung übernahm Frau Irma Giessen als
ehemals aktive Handballerin.
Was geschah alles nach den 25 Jahren?
Daten und Fakten:
Ein Jubiläumsfest, welches sich sehen lassen konnte! Drei
Tage wurde gefeiert mit einem Umzug durch den Ort, akademischer Feier,
attraktiven sportlichen Einlagen, einem Festabend mit Frank Lehmann vom
Hessischen Rundfunk und mit einem Jazz-Frühschoppen wurde das Fest
beendet. Karussell, Schießbude und Süßwaren-Stand durften
nicht fehlen. Eine Veranstaltung, die keiner, der daran teilgenommen hat,
vergessen wird.
Zur gleichen Zeit wurde das Zeltdach zwischen Clubhaus und
Jugendzentrum errichtet. Eine Einrichtung, die schon viele verregnete
Veranstaltungen gerettet hat. Dieser "Bau" konnte nur durch die
großzügigen Spenden von unseren langjährigen Mitgliedern Hans Wegenast, Eckhardt Bachmann und der Berechnung von Eberhard
Horn ermöglicht werden. Nicht zu vergessen sind auch hierbei die vielen
freiwilligen Helfer.
Als Nachfolger von Herrn Schad, dem ehemaligen 1. Vorsitzenden
der TUS, als Clubhauswirt, wurde von 1982 bis Ende 1984 das Ehepaar Ott
engagiert. Als deren Nachfolger übernahm dann Frau Edith Schmidt die
Bewirtung und gründete in dieser Zeit die Sparte Dart (Mai 1985).
Ab Dezember 1986 kümmert sich Joschi
Ament um das Clubhaus. Die Preise wurden und werden
weiterhin für die Hauptgetränke von der TUS in Absprache vorgegeben.
Die TUS bekommt 1983 die "Schlüsselgewalt"
für die Halle. Auf der Jahreshauptversammlung 1983 fand sich kein
Nachfolger für den Festausschussvorsitzenden
Peter Scholz. Der Posten blieb zwei Jahre unbesetzt.
Manfred Eckert wurde neuer Fußballtrainer, die Jazz-Gynmastikgruppe von Karin Scholz fuhr nach England in
die Partnerstadt Hemel Hempstead.
1984 fand das erste Stadtteilfest und
der erste Sportlerball statt. Ein Jugend-Ausflug mit über 50 Jugendlichen
zwischen 7 und 14 Jahren fand unter der Leitung von Ulrike Schickardt
und Peter Scholz statt. Walter Neusel löst Manfred Eckert als
Fußball-Trainer ab.
1985 übernahm Heribert Fink den arbeitsintensiven Job des Festausschussvorsitzenden.
Die Mutter- und Kind-Gruppe löste sich im Januar 1986
mangels "Masse" auf.
Dart wurde gegründet und das Spiellokal war hier am Anfang
das Clubhaus; Ernst Meyer wurde im Februar neuer Chef der Sparte und gespielt
wurde in seinem Bahnhofslokal.
Am 06. Dezember 1986 fand eine große Jazz-Gymnastik-Demo
unter der Leitung von Karin Scholz statt. Die Veranstaltung fand riesigen
Anklang und wurde später in ähnlicher Form wiederholt. Harald
Höhl wurde neuer Spartenleiter im Badminton und Herr Kiesewetter
neuer Platz- und Hallenwart.
Inge Gruber wird auf der Jahreshauptversammlung 1987 zur
Festausschussvorsitzenden gewählt und sie kümmert sich mit viel
Erfolg um die Festlichkeiten. Am 05. September feierte die TUS im kleineren Rahmen,
aber mit Festzelt und diversen Spartenwettkämpfen das 30-jährige
Bestehen. Margrit Wolf wurde Spartenleiterin der Gymnastik-Frauen.
Jonny Röder übernahm 1988 nach H. Liederbach und
Herbert Lederhuber das Amt des Fußballtrainers
und führte die Mannschaft zur Meisterschaft. Klaus Bender löst 1988
Heinz Glock als Fußball-Jugend-Trainer ab. Im
November findet das erste Helmut Lösch-Gedächtnis-Turnier statt. Im
Badminton gibt es einen Wechsel. Andreas Emmerich führt jetzt die Sparte
und Michael Gruber wird neuer Jugendleiter.
Im Februar 1989 stirbt unerwartet Irma Giessen, eine der
Aktivsten im Verein, als Schriftführerin und Handball-Spartenleiterin. Es
war ein sehr großer Verlust für die TUS.
Bei der Jahreshauptversammlung im Mai 1989 hört
10 Jahren auf. Eine tolle Leistung. Peter Scholz wird mit neuer
Mannschaft Nachfolger. Vom Beisitzer (1975) über den Festausschuss und
stellvertretenden Vorsitzenden hat er lange genug die entsprechende Erfahrung
sammeln können. 2. Vorsitzender wird Horst Schäfer, Toni Busse bleibt
Kassiererin mit Rolf Schmidt als großem Helfer und Nachfolger im
Hintergrund. Heidi Krakrügge wird
Schriftführerin, Inge Gruber weiterhin für die Feste verantwortlich,
Sohn Michael für die Jugend, Frau Deuchert
für die Pressearbeit, Rolf Schmidt, Dieter Jordan und Helmut Gaub werden zu
Beisitzern gewählt. Als erste Amtshandlung gibt Herr Scholz mit einer
Geldspende den Startschuß für den
längst fälligen Umbau und Anbau des vereinseigenen Clubhauses und den
Ausbau der Küche. Die spontanen Spenden belaufen sich noch am selben Abend
auf DM 750,-. Weitere Spendenaktionen im großen Rahmen sollten folgen.
Christos übernimmt fast mit dem
Tag der Wahl des neuen Vorstandes die Geschicke der Bewirtung unseres Clubhauses
und das bis heute mit vollem Erfolg und zur vollen Zufriedenheit der TUS.
Helmut Lindner übernimmt im Mai das Herren-Training im
Handball. Heidi Fink trainiert die Damen und Michael Weimer wird Spartenleiter.
Karin Scholz nimmt das Sportabzeichen für die TUS ab und
Manfred Junges kümmert sich nach dem Ausscheiden von Jürgen Lohälter um die aktiven Fußballer.
1989 wird den verstorbenen Mitgliedern Erich Bittner,
Günter Bachmann und Paul Bergenthal gedacht.
Frau Toni Bussi wird einstimmig zum Ehrenmitglied
ernannt. Sie hat 25 Jahre ohne Unterbrechung die Vereinskasse geführt.
Im Juni 1990 wird das 33-jährige Bestehen der TUS gefeiert.
Hierzu wurden alle passiven Mitglieder und die ehemaligen 1. Vorsitzenden
eingeladen. Die "AH" feiert hierbei ihr 10-jähriges Bestehen und
es konnten gleichzeitig fünf Meister-Mannschaften geehrt werden (1.
Fußball-Mannschaft, Damen- und Herren-Handballmannschaft, die 1.
Tischtennis-Mannschaft und die Faustballer).
Im Oktober wird durch Gerd Hauptmann die Sparte Wandern gegründet,
die bis heute großes Interesse hervorruft.
Toni Busse starb 1991 und wieder verlor der Verein eine
überragende Kraft. Rolf Schmidt wurde auf seine neue Aufgabe vorbereitet
und wurde Nachfolger - bis heute. Im selben Jahr verstarb nach kurzer, schwerer
Krankheit Heinz Glock, der ehemalige langjährige
Jugend-Fußballtrainer.
Am 18. Juli 1991 erreichte uns frühmorgens die furchtbare
Nachricht, daß "unsere" Sporthalle in
Flammen steht. Spontane Hilfe wurde von allen Seiten angeboten. Dank im
Nachhinein besonders bei den Neu-Isenburger Verantwortlichen, der FAG und
allen, die dem Verein in großzügiger Weise geholfen haben. Viel
Arbeit für die TUS-Verantwortlichen war
angesagt. Viele Gespräche mit der Stadt, dem Architekten und den
Betroffenen wurden geführt. Für die Neugestaltung der Halle wurden
einige Vorschläge diskutiert (wie Tribüne) und dann doch aus Zeit-
und Kostengründen darauf verzichtet.
Am 26. September 1992 erstrahlte die Halle, dem Tag der
Wiedereinweihung, in neuem Glanz. Sie wurde optimal für all unsere Belange
fertig gestellt. Nochmals unser Dank an alle Beteiligten!!!!
Die Clubhaus-Sanierung und der Anbau konnten am 09. Dezember
1993 mit der offiziellen Einweihung abgeschlossen werden. 1989 gingen die
ersten Spenden ein, Baubeginn Rohbau war der 08. Juni 1991. Die Bauzeit betrug
ca. 1 ½ Jahre. Wenn man überlegt, daß
90 % der Arbeiten in Eigenleistung vollbracht wurden; eine tolle Sache für
die heutige Zeit. Herausragende Arbeit und Hilfe kam hier von unserer AH-Mannschaft, die den Rohbau mit Unterstützung von
mehreren Vereinsmitgliedern in Eigenarbeit erstellt haben. Nochmals unser Dank
an die Altern Herren sowie an alle Helfer, die uns mit Rat und Tat zur Seite
standen. Es war harte Arbeit. 2 900 Stunden wurden insgesamt abgeleistet. Die
Arbeit hat sich gelohnt! Die Kosten für den An- und Umbau beliefen sich
auf ca. DM 170 000. Finanziert wurde das Bauvorhaben zum einen durch
Eigenleistung und Spenden und zum anderen durch Zuschüsse von der Stadt,
dem Kreis und dem Land.
In den Jahren 1992/93 wurden mehr als 30 Einbrüche im
Clubhaus registriert. Der Vorstand entschloß
sich daraufhin, die Fenster komplett zu vergittern. Seit diesem Tag gab es
keinen Einbruch mehr. In der Sporthalle wurde mit Hilfe der Stadt ein kleiner
Kraftraum ausgestattet, der über die Halle zu erreichen ist. Vom Kreis
wurden die Zuschüsse für Übungsleiter um 50 % gekürzt, und
später wieder aufgehoben. Zum Glück konnte man diese Lücke durch
großzügige Spenden der FAG durch Herrn Herbert Becker sowie der Dr.
Bodo Sponholz-Stiftung, überreicht durch Herrn
Erwin Nöske, stopfen. Unser Dank gilt allen
Spendern, ohne die die Vereine kaum lebensfähig wären. Bei dieser
Gelegenheit geht der Dank auch an die IG-Neu-Isenburg,
das Sport- und Badeamt Neu-Isenburg sowie Herrn Kiesewetter, die uns bei allen Problemen ihre Hilfe zur
Verfügung stellten.
Unsere Handball-Damen stiegen mit ihrer Trainerin Nana Nolde-Handreke 1994 in die Oberliga auf. Der
größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Eine tolle Sache.
Eine Fragebogen-Aktion bezüglich Jugend-Aktivitäten
wurde erfolgreich gestartet. Neue Trainingszeiten wurden eingeführt.
Die Stadt hat die im Auseinandersetzungsvertrag festgelegte
Summe für den Verein aufgrund einer Haushaltssperre um 20 % gekürzt.
Proteste halfen trotz des Vertrages nicht. Eine neue Regelung sollte angestrebt
werden (gemeinsam mit der IG-Vereine, dem Ortsbeirat,
der Stadt und Zeppelinheimer Vereinen). Erste Gespräche wurden
geführt, ein langer Weg zeichnete sich ab.
Jazz-Gymnastik mußte leider im
September 1994 aufgelöst werden, da Frau Scholz wegen Krankheit aufgeben mußte. Der Vorstand bedankt sich auf der
Jahreshauptversammlung bei Frau Scholz für die hervorragende Arbeit in den
vielen Jahren. Rainer Sieber, Spartenleiter der
Tischtennis-Abteilung ist nach langer Krankheit im Oktober verstorben.
Die Handball-Damen sind wieder aus der Oberliga abgestiegen, der
Verein ist trotzdem stolz auf die Erfolge.
Die Rückenschule wird kursweise
mit sehr großem Erfolg eingeführt. Als ausgebildete Fachkraft steht
Frau Müller zur Verfügung, die Organisation übernahm unsere
Schriftführerin Isabelle Naundorf.
Fußball hat einen neuen Trainer: Uwe Wolf hat zusammen mit
Jürgen Kilian und allen Helfern ehrgeizige Pläne. Für ihren
Sport wäre ein Rasenplatz die optimale Lösung.
Aus der früheren Jazz-Gymnastik entsteht Aerobic und
Scarlet Kähne leitet seit Spätsommer 1995 diese Abteilung.
Dart hat nach dem Abbruch des Bahnhoflokals keinen Raum mehr.
Der Bitte der Sparte, in der Übergangszeit, bis geeignete
Räumlichkeiten gefunden sind, ihre Trainingsabende und Punktspiele im
Clubhaus durchführen zu können, konnte nicht entsprochen werden, da
das Clubhaus zu stark frequentiert ist.
Im Januar 1996 wurde eine Beitragserhöhung beschlossen und
bei der Jahreshauptversammlung ohne Widerstand angenommen.
Fußball hat einen neuen Trainer; Uwe Wolf gibt 1996 auf,
bleibt der TUS aber erhalten und baut die Fußballjugend auf.
Das Kinderturnen konnte wieder ins Leben gerufen werden dank der
Mithilfe und Unterstützung von Martina Wilstermann, Beate Petersen und
Sabine Wagenknecht (geb. Harz).
Aus Geldmangel streicht die Stadt Neu-Isenburg an den
Wochenenden den Platzwart. Die Umkleidekabinen und Duschen werden saniert.
Nach einer Sportplatzbegehung erfolgt die Ankündigung durch
Bürgermeister Quilling, daß
die Erstellung eines Rasenplatzes, zumindest aber Kunststoffplatzes
geprüft werden soll. Bedingt durch die hervorragende Jugendarbeit von Uwe
Wolf und der damit verbundenen Ausweitung der Fußballjugend wird die
Platzbelegung problematisch.